Betriebsbeschrieb
Gemeinde Klosters-Serneus
Klosters-Serneus liegt im Prättigau, Kanton Graubünden. Als letztes Dorf schliesst die Gemeinde das Tal gegen hinten ab. Sie zählt rund 3'900 Einwohner und ist in allen Expositionen besiedelt. Serneus, Mezzaselva, Klosters Dorf, Klosters Platz, Selfranga, Aeuja und Monbiel heissen die 7 Fraktionen der Gemeinde.
Der tiefste Punkt liegt in Serneus im Westen auf 900 m.ü.M. angrenzend zur Gemeinde Saas. Der höchste Punkt liegt im Osten und ist zugleich auch der höchste Punkt im Prättigau, das 3'298 m hohe Verstanklahorn.
Klosters gehört zu den beliebtesten Ferienorten in den Alpen. Die Destination Davos-Klosters ist weitherum bekannt. Dank des gut erhaltenen Dorfbildes inmitten einer faszinierenden Berglandschaft, dem breiten Angebot an Sport-, Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten kommt eine grosse Anzahl Touristen aus aller Welt zu uns. Diese sichern somit Arbeit und Wohlstand. Während der Winterzeit halten sich bis zu 10'000 Leute in Klosters auf und geniessen die Vielfalt des Wintersportes. Aber auch im Sommer kommen viele zu uns um sich im wunderschönen Berggebiet zu erholen.
Erschlossen ist die Gemeinde durch die Nationalstrasse Prättigau und die Rhätische Bahn. 1999 wurde der Vereinatunnel eröffnet. Dieser verbindet das Unterengadin mit dem Prättigau. Personen sowie Autozüge verkehren im Halbstundentakt.
2005 wurde die Umfahrung Klosters in Betrieb genommen. Die viel bestaunte Sunnibergbrücke ist zum Wahrzeichen dieser Umfahrung geworden.
Klosters ist die grösste Gemeinde im Prättigau und umfasst rund 19'303 ha Gesamtfläche. Gegen Nordosten grenzen wir an Österreich und gegen Osten an das Engadin.
Fotos Klosters-Serneus
Geschichtliches
Ursprünglich war die Bevölkerung romanisch sprechend. Mit der Einwanderung der Walser im 15. Jahrhundert setzte sich allmählich die deutsche Sprache durch. Zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert war Klosters mehrmals den Österreichern untertan. Zwischenzeitlich war Klosters auch von den Franzosen besetzt.
Im Jahre 1649 wurde Klosters durch die Zehn Gerichte von den österreichischen Herren losgekauft.
1799, zur Zeit der Napoleonischen Kriege, rückten französische Truppen wieder in Klosters ein. Noch im Frühling des gleichen Jahres wurden sie von den über das Schlappinerjoch kommenden Österreichern in die Flucht geschlagen.
1803 trat Klosters zusammen mit Graubünden dem eidgenössischen Bund bei und gab die Selbständigkeit auf. Ab dem 20. Jahrhundert setzte die touristische Entwicklung ein. Die Engländer reisten als erste Gäste an und förderten den Wintersport. Das Dorf wuchs in der nachfolgenden Zeit rasch an. Im 21. Jahrhundert gehört Klosters nun zu einem der berühmtesten Ferienorte der Welt.
Forstbetrieb Klosters
Der Forstbetrieb Klosters beschäftigt im Sommer neun Forstangestellte. Im Winter wird der Betrieb jeweils auf sieben Angestellte reduziert. Die Waldfläche umfasst rund 2800 ha, wovon 1/3 Wald mit besonderer Schutzfunktion ist. Diese Fläche gilt als produktiver Wald. Die anfallenden Forstarbeiten werden durch die Forstgruppe oder durch Unternehmer ausgeführt. Die jährliche Nutzung beträgt rund 7'500 Tfm Holz. Im Forstbetrieb Klosters wurden bis heute 27 Forstwartlehrlinge ausgebildet und auf die Arbeitswelt vorbereitet. Zur Zeit sind zwei Lehrlinge bei uns in der Ausbildung.
Seit 1996 findet man uns an der Doggilochstrasse 114 im neu erstellten Werkhof.
Für die Ausführung der Forstarbeiten stehen uns diverse Maschinen und einiges an Handwerkzeug zur Verfügung.
